In eigener Sache | Wir kochten Gulasch!

Am letzten Donnerstag kochten wir Gulasch (für Freitag) und #teamquorum (inklusive Vegetarier) haben sich auf eine virtuelle Kochshow im Corona-Zoom-Zeitalter pünktlich um 17 Uhr eingetroffen.

Warum macht man eine Zoom-Gulasch-Kochshow?

Weil wir ein super Team sind und wir die gemeinsamen Mittagspausen im Büro vermissen. Weil der private Small-Talk und aktuelle Austausch zur Lage der Nation, zwischen den Business-Online-Meetings, Webcasts, Chats einfach zu kurz kommt. Es fehlt auch der schnelle Kaffee in der Küche. Weil jeder viel oder wenig zu erzählen hat, nur zuhören möchte, sich austauschen möchte oder einfach kurz aus seinem #homeoffice Alltag ausbrechen will. Weil reden darüber einfach gut tut … und warum soll man das Gute nicht mit dem Kulinarischen verbinden, und Gulasch ist einfach perfekt!?

ein consultant-topf – mit viel hunger

Nachdem wir in Vor-Corona-Zeiten doch sehr regelmäßig gemeinsamen Aktivitäten nachgingen, bemerkten wir in Woche 2, dass da etwas fehlt. Der monatliche #thirstythursday (ein interner Quorum-Event) wurde in Woche 1 kurzfristig drei Wochen vorverlegt. Es folgte eine ebenso spontane virtuelle #saturdaynightsession – mit viel Mukke und ernsten Gesprächen über Quarantäne, Wissenschaft und co. Und plötzlich war da die Idee gemeinsam mal den Kochlöffel zu schwingen, ausprobieren kann mans ja mal … und es gelang!

Warum Gulasch?

  • es ist keine Wissenschaft (aber dennoch wird diskutiert – machts die Oma besser oder der Plachutta?)
  • es dauert, also haben wir viel Zeit zum Plaudern (und weinen … wegen der Zwiebeln warats!)
  • Je mehr – desto besser (genügsame Kulinariker sind für 3 Tage versorgt)
  • Und YAY – man kann es notfalls auch einfrieren! (für die Hamsterer!)

Das Rezept.

Rezept für 4 Personen (Skalierung +/- möglich)

  • 1,2 kg Rindfleisch für Gulasch (möglichst im Ganzen!)
  • 0,8 kg Zwiebel(n)
  • Paprikapulver, scharf oder edelsüß oder gemischt
  • Salz und Pfeffer, Majoran, Essig, Knoblauch
  • Chilischote(n) (für die, dies ganz scharf lieben)
  • Kümmel kann auch rein
  • 40 g Butter oder Schmalz
  • Suppe oder Wasser zum Aufgießen wären auch ganz ok (aber da streiten selbst die Experten)
  • Min. 2 Bier für den Koch und die Köchin
sket
sketchrezept by dawuschn aka cma

Beilagenempfehlung:

  • Kartoffel oder Erdäpfel
  • Nudeln
  • Knödel, Kartoffelknödel, Semmelknödel (aber bitte niemals Tirolerknödel!!!)
  • Fiaker Variante mit Würsterl, Essiggurkerl und Ei
  • Polenta …

Und sonst noch:

Eine funktionierende Herdplatte, ein Kochtopf, Schneidbrett, scharfes Messer (das Luxus-Gulasch braucht auch einen Pürierstab!), Gschirrhangerl und natürlich für den finalen Genuss: Teller, Messer, Gabel, Serviette … (wir setzten auch bei Zoom-Sessions auf Tischmanieren!) und ein Bier.

Die Zubereitungszeit beträgt 45 Minuten. Die Kochzeit liegt bei 4 Stunden.

Was wir nach so einem Abend gerne mit euch/Ihnen teilen möchten:

Wir sind Teamplayer. Im Business und auch Privat.

#teamwork – wir warten 4 stunden bis zum finish

Es war gestern nicht irgendein Kochtag, sondern ein echter Quorum Kochtag. Wir haben Einblicke in die Küchen der Kollegen bekommen, wie sie Messer halten, Zwiebel schneiden, verkosten, würzen … und welche Mukke beim Kochen favorisiert wird.

Unser DJ des Abends – Mr. Pramus – (aka GPR) hat einen großartigen Mix zusammen gestellt – da geht das Herz auf und die Mutigen schwingen beim Gulasch Rühren den Löffel und die Hüften im Takt dazu! (Den DJ kann man auch gerne direkt über uns buchen! Verrechnet wird via Timesheet! ;-))

Wir können so einen Abend nur weiter empfehlen. Es hellt die #homeofficequarantäne ziemlich auf. Und lenkt zumindest für ein paar Stunden von den täglichen Schlagzeilen ab!

Wir empfehlen es weiter …

PS: angeblich wurde auch ein bisschen Bier und Wein und Gin und Whisky konsumiert … aber das hat man auf den kleinen Vorschaubildern bei Zoom nicht wirklich erkennen können!

PPS: Wir freuen uns, wenn wir Nachahmer finden … #coronagulaschzoomsessionrock